Zur Untersuchung von Makromolekülen und Proteinen haben wir in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn spezielle Glaskapillaren entwickelt, die einen extra großen Durchmesser aufweisen. Diese Kapillaren können als Ersatz für aufwändige Kammern aus Saphir dienen. Für die Untersuchung der Makromoleküle mittels Synchrotronstrahlung wurde eine Kapillare von 4,1 mm Durchmesser und nur 50 µm Wanddicke entwickelt. Neben dieser Abmessung stehen auch weitere Abmessungen zwischen 2,1 und 5,2 mm zur Verfügung.
Weitere Informationen zur Anwendung der Kapillaren finden Sie im
DESY-Jahresbericht 2001.
Die dünnwandigen Rohre bieten folgende Vorteile:
- geringe Absorption
- gute Wärmeleitfähigkeit
- geringer Streuungswinkel
- gleichmäßige dünne Wandstärke
- geringes Gewicht