Glas-Metall-Verschmelzungen
Glas kann direkt mit Metallen verschmolzen werden, wenn die linearen Ausdehnungskoeffizienten von Glas und Metall möglichst dicht beieinander liegen. Durch die Verschmelzung wird ebenfalls ein gasdichter Übergang vom Glas auf Metall hergestellt.
Diese Verbindungen sind ebenso wie Glas-Glas-Verbindungen sehr stabil und weitestgehend temperaturunabhängig nutzbar. Allerdings darf die Verschmelzung nicht zu stark erhitzt und zu schnell wieder abgekühlt werden, da sich im Glas sonst eine thermische Spannung aufbaut. Es kann zu Rissen und undichten Stellen kommen - Bruchgefahr.
Glas-Verklebungen auf Kunststoffbasis
Als preiswerteste Verbindung dient die Klebeverbindung auf Acrylart oder Epoxydbasis. Diese Art der Verbindung wird meistens dort eingesetzt, wo keine starken Beanspruchungen an die Verbindung gestellt werden, wie der Durchfluss von starken Säuren, Laugen oder hohen Temperaturen. Einfache Verbindungen zwischen Kunststoff und Glas lassen sich sehr preiswert herstellen. Für die verschiedensten Aufgaben stehen Kleber bei uns zur Verfügung.
Glas-Verklebungen auf Keramikbasis
Verklebungen auf keramischer Basis sind im Gegensatz zu Verklebungen auf Kunststoffbasis hochtemperaturfest und weitaus beständiger gegenüber Säuren und Laugen. Mit keramischen Klebern können sogar gasdichte Verbindungen hergestellt werden. Durch Ausbrennen des Bindemittels aus dem Kleber findet ein Ionenaustausch zwischen Glas und Keramikanteilen im Kleber statt. Dies führt zu einer hochfesten Verbindung. Durch den keramischen Anteil des Klebers wird die Klebestelle nicht transparent, sondern grau erscheinen.